Unsere Schule

Wie wir arbeiten

Grundstufe 1 - 4

Freiheit und Struktur

Freiheit braucht Raum und Grenzen - auf dieser Grundlage ist unsere Schulwoche aufgebaut:

Wir versuchen den Kindern Raum zu schaffen für ihre individuelle Entwicklung indem wir ihnen nicht vorschreiben, was und wie lange sie ein Thema bearbeiten wollen. Voraussetzung dafür ist, dass sie Zeit haben, sich in eine Arbeit zu vertiefen. Mitunter bearbeiten Kinder ein Material über Tage oder Wochen hinweg. Die ersten drei Schulstunden sind daher für die Freiarbeit reserviert. Hier können die Kinder sich selbst ihre Arbeit und die Arbeitsform wählen und lernen, ihre Arbeit zu planen und zu dokumentieren. Sie erhalten in dieser Zeit jedoch auch Einführungen oder eine Tagesaufgabe, die sie bearbeiten müssen. Im Rahmen der Freiarbeit finden auch Einheiten in Englisch statt.

Nach einer größeren Bewegungspause und einer weiteren Einheit in der Klasse finden Fächer wie Musik, Sport, Religion/Ethik und Werken statt. Hier sind die Kinder in altershomogenere Gruppen eingeteilt, meist in Jahrgangsstufe 1/2 und 3/4. Einen Teil der Angebote können die Kinder selbst wählen, wie z.B. Chor oder Orchester.
Alle Kinder sind bis 13.00 Uhr in der Schule, haben aber nach 11.30 Uhr Angebote wie z.B. Spielezeit, Werken oder Sport.

Besondere Angebote wie z.B. Patchwork oder Instrumentalunterricht ergänzen den Vormittag.

In der Bergkristall-, Bernstein- und Achatklasse lernen die Kinder der Jahrgangsstufen 1-4 gemeinsam. In jeder Klasse sind maximal 24 Kinder, darunter auch Kinder mit besonderem Förderbedarf.

verlängerte Mittagsbetreuung (Grundstufe)

Neben der Möglichkeit, Hausaufgaben zu machen, bietet die verlängerte Nachmittagsbetreuung den Kindern verschiedene Freizeitmöglichkeiten. Die Kinder genießen es, miteinander in der Schule zu leben. In wechselnden Gruppenzusammensetzungen ergeben sich imme wieder neue Kontaktmöglichkeiten - auch zwischen Kindern der Grund- und Sekundarstufe.

Kosten für die verlängerte Mittagsbetreuung

1 Tag

2 Tage

3 Tage

4 Tage

nicht buchbar, da nicht förderfähig

14,- € / Monat

21,- € / Monat

28,- € / Monat

Das Angebot der verlängerten Mittagsbetreuung ist tageweise buchbar; ein Mittagessen wird angeboten. Buchbar sind 2-4 Nachmittage.

Die Kosten für das Mittagessen liegen bei 3,80 € / pro Mahlzeit, vegetarisches Essen wird alternativ angeboten.

Da wir die Nachmittagsbetreuung entsprechend unserer pädagogischen Grundsätze gestalten wollen, setzen wir „Vormittags“-Personal auch am Nachmittag ein. So können wir eine Kontinuität zwischen Vormittag und Nachmittag und eine möglichst enge Zusammenarbeit mit den Lehrkräften gewährleisten.

Alle Formulare für die verlängerte Mittagsbetreuung finden Sie in unserem Downloadbereich.

Übertritt

Schulwechsel nach der vierten Klasse

Nach der vierten Jahrgangsstufe können die Kinder an die Realschule oder das Gymnasium wechseln. Sie müssen dazu am Probeunterricht für die jeweilige Schulart teilnehmen, der gewöhnlich im Mai/Juni stattfindet. In einer eigenen Gruppe können sich die Kinder, die am Probeunterricht teilnehmen wollen, auf die Form der Prüfung und die Art der Aufgaben vorbereiten.
In der Regel bestehen unsere Schülerinnen und Schüler den von ihnen angestrebten Probeunterricht. Das Bestehen des Probeunterrichts ist jedoch nicht immer ein Grund, die Schule zu wechseln. Ungefähr 70% der Viertklässler bleibt unabhängig davon nach der Grundschulzeit bei uns an der Schule, weil sich Eltern (und Schüler) für eine andere Art des Lernens entscheiden.

Sekundarstufe 5 - 10

Der Weg durch die Pubertät

Miteinander wachsen …
   … voneinander lernen

In der Sekundarstufe erschließt sich dem Schüler mit dem Wachsen seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten eine zunehmend abstraktere Arbeitsweise. Gegenständliches Begreifen tritt in den Hintergrund. Das Erstellen der „Großen Montessori Arbeit“ führt in die Anfänge wissenschaftlichen Arbeitens ein. Mit zunehmendem Alter erschließen sich die Schüler dann je nach Entwicklungsstand die Unterrichtsinhalte unter Anleitung der Lehrkraft in der Funktion eines Tutors immer selbstständiger, arbeiten im Team bzw. in kleinen Gruppen oder sind selbst Lehrende für die jüngeren Mitschüler.

In den altersgemischten Klassen der Mittelstufe lernen Schülerinnen und Schüler aller Schularten gemeinsam.

Erdkinderplan

Wenn das Gehirn im Umbau ist

Die Pubertät als Phase des Umbruchs hat auch Maria Montessori beschäftigt. Für die Zeit, in der sich das Gehirn in einem gewaltigen Umbau befindet und der Körper der Jugendlichen starken Veränderungen unterworfen ist, sieht Montessori daher eine Phase der praktischen Arbeit vor: die jungen Menschen sollen "mit der Erde in Verbindung kommen", sich körperlich betätigen, an etwas mitarbeiten, das größer ist als sie selbst. Projekte im Rahmen des so genannten Erdkinderplans finden bei uns schwerpunktmäßig in den Jahrgangsstufen 7 und 8 statt. Die Jugendlichen betätigen sich handwerklich, gestalten die Umgebung des Schulhauses mit, stemmen weitgehend selbständig Projekte (z.B. Pausenverkauf). So erfahren sie ganz handgreiflich an verbrannten Brezen oder unzufriedenen Mitschülern die Verbindung zwischen Theorie und Praxis.

Abschlüsse

Das Ziel erreichen

Folgende Abschlüsse können unsere Schüler erwerben:

  1. Montessori-Abschluss (sogenannte "Große Arbeit")
  2. Erfolgreicher Hauptschulabschluss (intern, staatlich anerkannt)
  3. Qualifizierender Hauptschulabschluss (externe Prüfung, staatlich anerkannt)
  4. Mittlere Reife (externe Prüfung, staatlich anerkannt)

Ein Wechsel auf eine FOS (Fachoberschule) oder MOS (Montessori-Oberschule) oder ein Gymnasium ist nach dem Abschluss mit der Mittleren Reife möglich.

offene Ganztagsschule (Sekundarstufe)

An vier Nachmittagen (Montag - Donnerstag) finden von 13 Uhr bis 16 Uhr verschiedene Angebote statt, wie z.B.

  • Zirkus/ Jonglieren
  • Sport und Spiel
  • Bogenbau/Bogenschießen
  • Landschaftsgestaltung/Garten
  • Theater/darstellendes Spiel, evtl. in Kombination mit Englisch
  • Englisch Konversation
  • Schülerfirma
  • Kreatives Angebot (Filzen, Patchwork etc.)

Die Schüler sollen in die Auswahl der Angebote mit einbezogen werden. Einzelne Angebote sind auch saisonal abhängig.
Ein Pflichtnachmittag (Unterricht) wird in die Buchung mit einbezogen. Daher kann das Angebot an maximal 3 Nachmittagen wahrgenommen werden.

Die Kosten belaufen sich auf:

  • 1 zusätzlicher Nachmittag: 7,- € / Monat
  • 2 zusätzliche Nachmittage: 14,- € / Monat
  • 3 zusätzliche Nachmittage: 21,- € / Monat

Kosten für ein Mittagessen: 3,80 €

Alle Formulare für die offene Ganztagsschule finden Sie in unserem Downloadbereich.

Inhaltliche Schwerpunkte

Musik und Fremdsprachen

Schwerpunkt Musikerziehung

Schwerpunkt unserer Schule ist die musikalische Förderung aller SchülerInnen. Je nach Neigung und Begabung können sie im Chor singen oder im Orchester spielen oder sich in kleinen Ensembles zusammen finden.

Im Chor soll die Freude am Singen geweckt und gefördert werden. Der Chor tritt unter der Leitung von Andrea Schieren bei verschiedenen Veranstaltungen in der Schule auf. Höhepunkt des Schuljahres ist das Chorkonzert oder Musiktheater. SchülerInnen der 1. und 2. Jahrgangsstufe singen im Lerchenchor.

Im Orchester werden instrumentale Stücke einstudiert. Dabei ist es nicht notwendig, dass die SchülerInnen ein bestimmtes Instrument spielen. Von Streichinstrumenten über Holz- und Blechbläser bis hin zu Klavier und Schlagwerk können alle einen Part im Ensemble übernehmen. Das Orchester unter der Leitung von Dr. Alejandra Lopez tritt bei verschiedenen Veranstaltungen in der Schule auf. Im Junior-Orchester werden die SchülerInnen auf die Teilnahme am Orchester vorbereitet.

An unserer Schule hat darüber hinaus jedes Kind die Möglichkeit ein Musikinstrument zu erlernen. Hier arbeitet die Schule mit den örtlichen Musikschulen Musik-Netz Eichstätt e.V. und Musikschule Eichstätt e.V.sowie Privatlehrern zusammen. Die Kosten für den Instrumentalunterricht sind nicht im Schulgeld enthalten.

Zweimal im Jahr haben die SchülerInnen der Sekundarstufe die Gelegenheit, ihr Können bei einer Soiree zum Besten zu geben, bei der auch Lehrkräfte und Eltern musizieren. Die Kinder der Grundstufe haben einen eigenen Vorspieltermin am Vormittag.

Fremdsprachen und interkulturelles Lernen

An der Montessori-Schule Eichstätt können die Kinder Englisch ab der 1. Jahrgangsstufe lernen.
In der Sekundarstufe wird Englisch als erste Fremdsprache weitergeführt.
Ab der 5. Jahrgangsstufe besteht die Möglichkeit, Spanisch als zweite Fremdsprache zu wählen.

In der Jahrgangsstufe 7 findet eine gemeinsame Englandfahrt nach Hastings und London statt.
Schülerinnen und Schüler, die Spanisch lernen, können an einem Austausch mit spanischen Gastschülern teilnehmen. Über die Organisation Rising Culture werden Gastschüler und Gastfamilien vermittelt.

Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.

Ludwig Wittgenstein

Umweltschule in Europa

Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21-Schule ist eine Auszeichnung, um die sich bayerische Schulen bewerben können. Sie müssen dazu zwei Projekte zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Fachjury aus Vertretern des Umweltministeriums, des Kultusministeriums, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen und des LBV vorlegen. Die Auszeichnung gilt für 1 Jahr. Unsere Schule nimmt daran seit 2012 teil und hat bisher zweimal die Auszeichnung erhalten.

Häufige Fragen

Hier finden Sie eine Zusammenstellung der am häufigsten gestellten Fragen zur Montessori-Pädagogik.

  • Montessori? Hat das nicht irgendetwas mit Behinderten zu tun?

    Maria Montessori begann ihre Arbeit mit der Beobachtung von behinderten Kindern und erkannte, dass sich deren Fähigkeiten am ehesten über eine Aktivierung der Sinne erreichen lassen. Daraus entwickelte sie allmählich ihre Pädagogik für alle Kinder.

  • Maria Montessori hat um 1900 ihre Methode entwickelt. Ist sie daher nicht schon reichlich veraltet?

    Die Pädagogik Montessoris hat ihre Aktualität nicht eingebüßt, ganz im Gegenteil. Kinder müssen zum Lernen zur inneren Ruhe und zur Konzentration finden. Wir bieten ihnen den Rahmen dafür. Die moderne Hirnforschung bestätigt heute die Prinzipien der Montessori-Pädagogik als wesentliche Voraussetzungen für nachhaltiges Lernen und eine tragfähige Bildung.
    In unseren Einrichtungen werden die Kinder zum eigenen kreativen Denken ermutigt und dürfen Fehler machen, um daraus zu lernen. Wir lassen ihnen die Zeit, Lösungswege selber zu erarbeiten, weil sie dann auch verstanden werden.

  • Selbstbestimmtes Lernen in jeglichem Alter? Aber Kinder und Jugendliche können ohne Druck doch gar nicht lernen.

    Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Kinder und Jugendliche nichts lernen wollen. Im Gegenteil, ihr ganzes Leben ist auf Lernen ausgerichtet und wir bieten ihnen die Plattform, sich die Lerninhalte in ihrem Tempo, auf ihre Art und Weise und nach ihren Interessen anzueignen. Dabei orientieren wir uns am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan in den Kinderhäusern, bzw. am Bayerischen Lehrplan in der Schule. Nach vier Jahren Grundschule hat ein Schüler bei uns alle Inhalte erlernt – wenn auch teilweise zu anderen Zeitpunkten, als in der Regelschule.

  • Wozu dient das viele Material? Lenkt das die Kinder nicht vom Wesentlichen - vom Verinnerlichen - ab?

    Das Material regt die Sinne an, will Spaß am Lernen wecken und erhalten und macht die Lernaufgaben plastisch. Lernen geschieht am einfachsten und sinnvollsten durch Be-Greifen. Erst dann kann der nächste Schritt, die Abstraktion, vollzogen werden. Die Lerninhalte sind nicht etwas auswendig gelerntes, sondern für immer mit einem Bild verbunden.

  • Wozu dient die Jahrgangs- / Altersmischung?

    Altershomogenität ist ein künstliches Gebilde, das es sonst im Zusammenleben und im Berufsleben nicht gibt. Sie führt dazu, dass sich Kinder häufig über ihre Leistung oder ihren Status definieren. Gerade bei der hohen Anzahl an Einzelkindern ist eine familienähnliche Struktur für das soziale Miteinander und das Lernen voneinander wichtig.

  • Wie können die PädagogInnen Kindern etwas beibringen, wenn die Altersspanne 3 bis 4 Jahre beträgt und somit unterschiedliche Interessen vorliegen?

    Da die Kinder bei uns selbst bestimmt lernen und nichts im herkömmlichen Sinne „beigebracht“ bekommen, stellt sich die Frage in diesem Sinne nicht. Die Einführung neuer Themen und Fachbereiche findet in kleinen Gruppen statt. Die Kinder werden in die Lage versetzt, dann mit Hilfe des Materials allein oder in Gruppen weiterzuarbeiten. Die PädagogInnen stehen für weitere Fragen zur Verfügung und leisten gegebenenfalls Hilfestellung.

  • Wie beurteilen Sie den Leistungsstand ohne Noten und behalten den Überblick über Lernfortschritte der einzelnen SchülerInnen?

    Notengebung ist niemals objektiv! Noten spiegeln nur den momentanen, subjektiven, klassenorientierten Stand eines Kindes wider. Erzielte Fortschritte, Anstrengungen durch unterschiedliche Voraussetzungen und der Prozess des Lernens bleiben unbeachtet. Unsere LehrerInnen beobachten jedes Kind unter diesen Gesichtspunkten während des Schuljahres intensiv und dokumentieren ihre Beobachtungen. Zum Schuljahresende erhält jedes Kind eine detaillierte Aufschlüsselung seiner Fortschritte und Fertigkeiten. An deren Erstellung hat das Kind mitgewirkt. Selbsteinschätzung und Eigenwahrnehmung werden damit gestärkt.

  • Zum Lernen braucht man Ruhe. Wie schaffen Sie dieses Arbeitsklima, wenn die Kinder nicht auf ihren Plätzen sitzen bleiben müssen und sogar miteinander lernen dürfen?

    In der Freiarbeit dürfen die Kinder ihre Arbeitspartner und ihre Beschäftigung frei wählen. Dabei muss immer eine Arbeitsatmosphäre herrschen, die allen das Arbeiten ermöglicht. Daneben gibt es die Stillarbeit, in der sich die Kinder alleine und ruhig mit einem Thema beschäftigen.

  • Einige Kinder sitzen am Tisch, andere arbeiten am Boden, wieder andere befinden sich in der Leseecke und einige laufen sogar beim Lernen umher. Ist das nicht ein ungeregeltes Chaos?

    Wir gewähren Freiheit, nicht Zügellosigkeit. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt. Wir lassen die Kinder nicht einfach gewähren, sondern beziehen sie beim Erstellen der Regeln mit ein. Diese Regeln müssen von den Kindern wie von den Erwachsenen eingehalten werden. Soziales Miteinander und der Respekt im Umgang sind uns sehr wichtig.

  • Es ist ein sehr ungewohntes Bild, dass Kinder beim Lernen nicht sitzen bleiben müssen. Beeinträchtigt das nicht die Aufnahmefähigkeit enorm?

    Motorik und Lernvermögen hängen eng zusammen. Kinder in ihrem Bewegungsdrang zu beschneiden heißt, ihre Lernfähigkeit einzuschränken und Aggressionen zu fördern. Deshalb ermöglichen wir Lernen in Bewegung. Dabei dürfen die anderen Kinder jedoch nicht gestört werden.

  • Kommen Montessori-Grundschüler auf einer „normalen“ Schule überhaupt zurecht, z.B. nach einem Übertritt oder Umzug?

    Ja. Erfahrungsgemäß schaffen die Schüler den Übertritt, den sie anstreben. Unserem Unterricht liegt der amtliche Lehrplan der staatlichen Schulen zu Grunde, dessen Lehrinhalte auch alle in den vier Jahren Grundstufe vermittelt werden. Die Montessorischule löst sich jedoch gelegentlich von der vorgegebenen Reihenfolge, da manche Materialen andere Zugangswege ermöglicht. So entspricht der Lerninhalt nicht immer der Jahrgangsstufe, die im amtlichen Lehrplan vorgesehen ist.

  • Werden die Kinder der 4. Klasse auf den Übertritt auf ein Gymnasium oder eine Realschule vorbereitet und können sie den Übertritt schaffen?

    Die Kinder der 4. Klasse werden sowohl für den internen Übertritt von der Grundstufe in die Mittelstufe unserer Schule wie auch für den Probeunterricht des Gymnasiums bzw. der Realschule in extra dafür ausgewiesenen Stunden vorbereitet. In der Regel schaffen Kinder, die auf Grund ihrer Persönlichkeit, Auffassungsgabe und Arbeitshaltung geeignet sind, mit Hilfe dieser Vorbereitung den Übertritt.

  • Welche Abschlüsse können die SchülerInnen der Montessori-Schule erreichen?

    Die SchülerInnen können an unserer Schule den „Erfolgreichen Mittelschulabschluss“, sowie den „Qualifizierenden Mittelschulabschluss“ und den „Mittleren Bildungsabschluss“als externe Teilnehmer an den Prüfungen der staatlichen MIttelschule erwerben. Neben diesen staatlichen Abschlüssen erwerben sich die SchülerInnen der achten Jahrgangsstufe eine zusätzliche Qualifikation: Den so genannten „Montessori-Abschluss“.
    Nach Abschluss der 10. Klasse in unserer Montessorischule ist das Erreichen eines fachgebundenen oder allgemeinen Abiturs möglich über den Besuch einer sogenannten MOS (Montessorioberschule). Im Regelschulsystem kann man mit dem vorgegebenen Notendurchschnitt in der Mittleren Reife auf ein Gymnasium wechseln oder auf einer FOS (Fachoberschule) den Schulbesuch fortsetzen. Hier erreicht man nach zwei Jahren ein fachgebundenes Abitur, nach drei Jahren und dem Nachweis einer zweiten Fremdsprache das Vollabitur.

  • Können sich Montessori-SchülerInnen ins Berufsleben eingliedern?

    Die Schlüsselqualifikationen, die die SchülerInnen an unserer Schule erwerben, wie z.B. Teamfähigkeit, selbstständiges Arbeiten, Übernahme von Verantwortung und Engagement werden gerade in Ausbildungsberufen geschätzt und erwartet.

  • Sie haben in der Schule in der Regel mehr Anmeldungen als Sie Kinder aufnehmen können. Welche Aufnahmekriterien haben Sie?

    Wichtigstes Kriterium neben der Schulreife des Kindes ist, dass die Eltern sich mit dem Montessori-Konzept auseinandersetzen, sich bewusst für diese Form des Schulunterrichts für ihre Kinder entscheiden und das pädagogische Konzept unterstützen. Weiter ist es wichtig in den jahrgangsgemischten Klassen (1-4, 5-7, 8-10) eine Ausgewogenheit zwischen den einzelnen Jahrgängen und zwischen Jungen und Mädchen herzustellen. Geschwisterkinder werden dabei bevorzugt.
    Geht es um die Aufnahme von Integrationskindern, kann immer nur eine Einzelfallentscheidung unter dem Aspekt der optimalen Ausbildung des Kindes getroffen werden. Hier ist auch zu entscheiden, ob ein Integrationshelfer zusätzlich notwendig ist.

  • Lassen sich die Mitarbeit und das geforderte Engagement der Eltern mit einer Berufstätigkeit vereinbaren?

    Ja. Jede/r kann sich den Bereich, in dem sie/er sich engagieren möchte, selbst aussuchen. Die vielfältigen Möglichkeiten der Mitarbeit erlauben eine Auswahl. Die Elternarbeitsstunden bleiben mit 20 Stunden im Schuljahr im Rahmen, können bei Nichterreichen auch mit 20,- € pro Stunde abgegolten werden.

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